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Trichocereus Cuzcoensis / Echinopsis Cuzcoensis

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Trichocereus Cuzcoensis / Echinopsis Cuzcoensis

Trichocereus Cuzcoensis ist eine Art die ohne Zweifel sehr nah verwandt mit Trichocereus Peruvianus ist. Deswegen ist es nicht immer einfach, die Verwandschaft ganz klar abzugrenzen. Es gibt sehr typische Exemplare von Trichocereus Cuzcoensis, wie zum Beispiel der KK242 Cuzcoensis von karel Knize. Man muss dazu aber sagen, dass die Sammelnummer KK242 nur für die Region steht, in der die Samen und Pflanzen gesammelt wurden. Deswegen geistern Unmengen verschiedener Pflanzen mit der Bezeichnung KK242 umhehr. Ein Freund von mir hat sogar schon einen Trichocereus Bridgesii aus KK242 Samen gezogen, die er direkt von Knize bezogen hatte. In Sammlerkreisen hat Trichocereus Cuzcoensis oftmals einen schlechten Ruf. Doch wie ich finde zu Unrecht, denn die Pflanzen sind atemberaubend und bilden als Altpflanzen sehr beeindruckende Säulen.

Der Name Trichocereus Cuzcoensis geht ursprünglich auf Britton & Rose zurück, den sie im Jahr 1920 in ihrem Mammut-Werk THE CACTACEAE beschrieben haben.

Beschreibung:

Trichocereus Cuzcoensis ist ein baumartig wachsender Säulenkaktus der bis zu 5 Meter hoch werden kann. Er bildet auch oft Seitenarme. Die Triebe sind zumeist hell bis dunkelgrün und haben zwischen 6-9 Rippen die stark abgerundet sind. Die Areolen sind zwischen 1-2 Zentimeter entfernt voneinander. Ein sehr typisches Merkmal der Areolen an Trichocereus Cuzcoensis ist, dass sie oft oval sind, während Trichocereus Pachanoi eher rundlichere Areolen hat.
Stacheln: Trichocereus hat bis zu 9 Randstacheln und 1-3 Mittelstacheln. Stacheln können eine Länge von bis zu 10 Zentimetern erreichen. Die Stacheln sind stark, verletzend und haben eine stark verdickte Stachelbasis. Dies ist ein Charakteristikum das viele Cuzcoensis gemein haben. Es gibt jedoch auch Pflanzen die vom Aussehen her irgendwo zwischen Trichocereus Peruvianus und Trichocereus Cuzcoensis sind. Der Formenkreis um Trichocereus Cuzcoensis ist EXTREM vielfältig und enthält zum Beispiel Pflanzen wie zb. Trichocereus Knuthianus, Trichocereus Uyumpaensis, Trichocereus Tarmaensis und noch einige mehr. Sehr typisch für die Stacheln bei Trichocereus Cuzcoensis sind im Neuwuchs gelbe Stacheln während alte Stacheln meistens weiß oder grau mit Schwarztönen werden. Außerdem hat Trichocereus Cuzcoensis oft verschwungene Rippen.

Blüte: Die Blüte von Trichocereus Cuzcoensis ist so wie fast alle San Pedro Blüten weiß und erreicht eine Größe von 15-20 Zentimetern und in Ausnahmefällen wahrscheinlich noch darüber hinaus. Trichocereus Cuzcoensis ist ein Nachtblühender Trichocereus, dessen Blüten noch bis in den Tag hinein geöffnet bleiben. Er ist außerdem selbst-steril und benötigt einen Pollenspender zur Samenproduktion. Die Röhre der Blüte ist grünlich und bis zu 7,5 Zentimeter lang. Die Petalen sind weiß und bis zu 6 Zentimeter lang- Die Blüte ist leicht behaart und hat Schuppen.
Typusort: Cuzco in Peru auf 3000 Metern. Doch auch in anderen Gegenden vorkommend. Oft auch als Anpflanzung, Naturzaun oder zum Verkauf.

Der Scheitel der Pflanzen kann oft auch stachellos sein, während am unteren Teil der Pflanze dichte und brachiale Stacheln vorhanden sind. Und wie bereits erwähnt hat Trichocereus Cuzcoensis extrem viele Gesichter!

Zucht: Trichocereus Cuzcoensis ist sehr einfach in der Zucht. Er ist wie alle anderen Trichocereus Spezien auch sehr kälte-resistent und kann auch im Sommer regelmäßige Wassergaben locker wegstecken. Halbschattiger bis Vollsonniger Stand. Temperatur im Winterquartier sollte 10° Celsius im Durchschnitt nicht unterschreiten. Außerdem vollständig trockener Stand mit reichlich Frischluft und Lichteinfall. Bei höheren Temperaturen und ganzjährig warmem Stand muss natürlich auch regelmäßig gegossen werden. Doch da diese Art auch in der Natur im Winter an eine Kälteperiode gewöhnt ist, hilft kalte Überwinterung bei der Blütenbildung. Gewässert wird dabei zwischen Oktober und April gar nicht. Und die Kakteen stecken das auch locker weg. Wer über ein Gewächshaus verfügt kann auch schon früher einräumen. Doch sollte man sich vor überraschenden Nachfrösten, zum Beispiel an den Eisheiligen in Acht nehmen.

Aussaat und Samen kaufen: Trichocereus Cuzcoensis ist sehr einfach aus Samen zu ziehen. Es gibt so gut wie keine Zuchthybriden, so dass man meistens auf botanischen Samen zurückgreifen muss, was wohl auch oft die bessere Wahl ist. Meistens bekommt man unter dem Namen Trichocereus Cuzcoensis Samen von Karel Knize, wie zum Beispiel der extrem häufige KK242. Dieser Samen ist jedoch extrem unberechenbar und der Großteil der Samen den ich von ihm kannte war nicht mehr keimfähig, weil überlagert. Es gibt manchmal jedoch auch gute Quellen für Samen von Trichocereus Cuzcoensis, doch kenne ich nicht wirklich viele die eine konstant gute Qualität liefern können. Köhres hat manchmal Trichocereus Cuzcoensis im Angebot. Ich habe jedoch keine Ahnung welche Varietät bzw. wie die Keimrate ist. Ich werde eventuell mal nachfragen.

Trichocereus Cuzcoensis Pflanzen kaufen: Pflanzen und Stecklinge von Trichocereus Cuzcoensis sind sehr häufig und oft auch bei ebay anzutreffen. Die meisten dieser Exemplare sind mit Trichocereus Peruvianus gelabelt und wenn man keinen Cuzcoensis kaufen möchte, muss man echt aufpassen. Denn ein Großteil des sich auf dem Markt befindlichen Samen von Trichocereus Peruvianus ist eigentlich Trichocereus Cuzcoensis. Und demzufolge wachsen dann auch die Pflanzen mit diesem Label heran. Dies ist meistens auch keine Absicht, denn die Samen-Sammler die an Großhändler und Händler liefern kennen oft den Unterschied nicht. Es gibt jedoch so viele Varietäten dass man den Pflanzen ruhig mal eine Chance geben kann. Trichocereus Cuzcoensis ist mehr als nur KK242.

Trichocereus-Cuzcoensis KK242

Ein sehr typischer KK242 von Karel Knize

Trichocereus-Cuzcoensis-KK242-Master-Evan

Bild: Master Evan – Sehr typischer Trichocereus Cuzcoensis

Trichocereus Cuzcoensis

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