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Trichocereus Glaucus – Echinopsis Glauca

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Trichocereus Glaucus – Echinopsis Glauca

Trichocereus Glaucus wurde 1954 von Friedrich Ritter entdeckt und beschrieben. Es besteht große Unsicherheit über diese Pflanze, da ständig besonders glaukose Exemplare von Trichocereus Peruvianus als Trichocereus Glaucus gelabelt werden und dann auf dem Markt auftauchen. Der authentische Trichocereus Glaucus ist eine sehr interessante und einfach zu erkennende Pflanze. Ich denke ein Teil der großen Unsicherheit was diese Spezies betrifft geht darauf zurück dass Friedrich Ritter kein gutes Bild dazu beigelegt hatte. Mir ist defintiv kein gutes Bild von Trichocereus Glaucus aus der Kakteenliteratur bekannt und das hat dann natürlich die Folge dass kaum jemand weiß wie ein authentischer Trichocereus Glaucus aussieht.
Diese Spezies ist extrem nah mit Trichocereus Glaucus verwandt und wächst vormehmlich kriechend. Dieses Erscheinungsbild nimmt die Pflanze jedoch erst ab einer gewissen Größe an. Es gibt zwei Typen von Trichocereus Glaucus. Eine normal & säulig wachsende Form und die Varietät Trichocereus Glaucus var. Pendens, die an Klippen herunter wächst und kletternd ist.

Beschreibung: Säulenkaktus der buschig in Gruppen wächst und eine Höhe von 1-2 Metern erreicht. Die Pflanze sprosst hauptsächlich von der Basis und eher selten von weiter oben. Die Triebe sind zwischen 5-10 Zentimetern dick, wächsen zunächst säulig und lehnen sich dann nach vorne über. Es besteht große Ähnlichkeit zu den kriechend wachsenden Trichocereus Peruvianus und es könnte sich auch einfach um solch eine Varietät handeln. Die Farbe ist im jungen Trieb dunkelgrün und wird später ein bißchen heller. Trichocereus Glaucus hat 7-9 Rippen die sehr breit werden können. Die Rippen sind 0,5-1,5 Zentimeter hoch und 1-3 Zentimeter breit. Die Areolen sind extrem stark quer gefurcht, ähnlich wie bei Trichocereus Chalaensis. Außerdem sind die Areolen weiß/gräulich befilzt. Die Areolen haben einen Durchmesser von ca. 0,5 – 1 Zentimetern und sind ca. 1,5 Zentimeter entfernt voneinander.

Stacheln: Junge Stacheln sind braun/schwarz, verlieren aber bei späterem Wuchs ihre Farbe und werden grau/weiß. Ähnlich wie das bei Trichocereus Cuzcoensis der Fall ist. Die Stacheln sind relativ gerade. Trichocereus Glaucus hat 5-10 Radial Stacheln die zwischen 0,5 und 2 Zentimetern lang sind. Außerdem hat die Pflanze 2-6 Mittelstacheln die weit voneinander weg deuten und sehr fein und pfriemlich sind. Die Mittelstacheln sind zwischen 2-8 Zentimeter lang.

Blüte: Trichocereus Glaucus blüht in weiß. Die Blüten erscheinen zumeist aus dem Scheitel oder aus der näheren Umgebung. Die Blüten erreichen eine Größe von 15-20 Zentimetern und erscheinen nachts, sind aber meistens noch bis zum morgen geöffnet.

Frucht: Grün, geschuppt, 3-5 zentimeter groß, rund.

Vorkommen & Typusort: Die Berge am Unterlauf des Rio Tambo im Department Arequipa. In Peru. Aber auch in Chile vorkommend. Siehe hierzu var. pendens.

Wie bereits erwähnt ist die Pflanze sehr nahe verwandt mit Trichocereus Chalaensis und es liegt sehr nahe dass die beiden Arten als synonym betrachtet werden können. Es gibt kaum Quellen für die Pflanzen und die einzigen Quellen die ich kenne waren Köhres. Außerdem habe ich dafür auch eine ganze Weile Samen abgegeben. Ob es sich dabei um authentische Trichocereus Glaucus gehandelt hat ist noch nicht klar, ich gehe aber davon aus.

Trichocereus Glaucus forma pendens / var. pendens

Die Art wächst hängend an nur einer Stelle an den Küstenfelsen in der Nähe von Arica in Chile. Backeberg vermutete, dass es sich eventuell um Trichocereus Uyumpaensis handelt weil dieser auch hängend wächst und sehr selten ist aber Friedrich Ritter hielt das für nicht zutreffend.

Zucht: Trichocereus Glaucus benötigt die gleiche Behandlung wie alle anderen San Pedro Kakteen. Die Pflanzen sind recht einfach zu züchten und mögen im Sommer reichliche Wassergaben. Bei Kälte und über Winter sollten die Pflanzen so gut wie gar nicht gegossen werden. Als Duschschnittstemperatur würde ich 10° Celsius empfehlen und die Pflanzen sollten luftig und in einem hellen Raum stehen in dem es nicht feucht ist. Überwinterung im Keller ist also nur möglich wenn es kein feuchter Raum ist.

Quellen: Es gibt wenige Quellen für diesen schönen und seltenen Trichocereus. Bei Köhres kann man eventuell noch Samen kaufen aber die Art ist selten und es ist möglich dass der Samen momentan und für längere Zeit nicht lieferbar sind. Ich habe viele Samen an andere Züchter abgegeben und ich würde Interessenten empfehlen mal ein posting in unserer Trichocereus Facebook Gruppe zu machen, falls Bedarf besteht. Die Pflanzen die aus den Samen gezogen wurden sollten langsam ins blühfähige Alter kommen. Darüber hinaus hat Sacred Succulents Samen und Stecklinge von Trichocereus Chalaensis und einem Trichocereus der als SS04 bezeichnet ist. Dieser ist ebenfalls ein Trichocereus Chalaensis. Karel Knize hat Samen und Pflanzen im Angebot aber ich habe persönlich nur schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht und kann eigentlich nicht dazu raten dort zu kaufen.

Glaucus-EG4

Diese Bilder zeigen die Art, die ich als Trichocereus Glaucus an befreundete Züchter abgegeben habe. Und so wie es aussieht, kommen die Pflanzen ganz nach der Beschreibung.

Trichocerezs Glaucus-EG Echinopsis Glauca

Trichocereus Glaucus FR

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