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Trichocereus Huanucoensis

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Trichocereus Huanucoensis

Trichocereus Huanucoensis ist eine „Art“ die in den USA verbreitet ist. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Trichocereus Pachanoi Hybriden, der in den USA durchaus weit verbreitet ist. Die Pflanze wird unter anderem von Sacred Succulents und Misplant angeboten, die mit der Pflanze verschiedene Kreuzungen vornehmen.

Trichocereus Huanucoensis Huntingtons

Hier ist ein gut getroffenes Foto der Mutterpflanze vom Züchter Misplant:

Trichocereus Huanucoensis-misplant

Copyright: Misplant.net

Gut erkennbar sind die für einen Pachanoi ungewöhnlich breiten Rippen. Die Rippen werden nach unten hin deutlich breiter und die Bestachelung ist normalerweise sehr kurz und stoppelig. Die Pflanzen haben zumeist eine starke V-Markierung über den Areolen. Außerdem sind die Areolen meistens rundlich. Trichocereus Huanucoensis hat eine gift-grüne bis fast schon gelblich gefärbte Epidermis, die oft einen glaukosen Schimmer hat. Neuer Wuchs hingegen hat eine gesunde, grell grüne Färbung. Die Pflanze blüht meistens vom Scheitel aus und bildet stark behaarte Blüten.

Blüten: Trichocereus Huanucoensis blüht weiß und die Blüte ist aufgebaut wie die der meisten anderen Trichos. Eine Vermessung habe ich nicht vorgenommen aber ich würde vermuten dass die Blütengröße ähnlich variabel ist wie der verwandten Trichocereus spezien, wie zum Beispiel Trichocereus Pachanoi oder Trichocereus Scopulicola.

Trichocereus Huanucoensis hat 5-7 Rippen, wobei wahrscheinlich die meisten Exemplare 6-rippig sind. Die Pflanze hat oft sogar ein eher rundliches Erscheinungsbild, was der eigenwilligen Rippenform geschuldet ist.

Stacheln: Trichocereus Huanucoensis neigt dazu, sehr kleine, stumpfe Stacheln auszubilden. Mit zunehmender Größe wird die Art stachelloser, während kleine Exemplare oft noch über sehr viele und starke Stacheln verfügen. Stacheln sind im neuen Wuchs oft gelb mit einer orange/goldenen Spitze. Trichocereus Huanucoensis kann zwischen 2 und 8 Stacheln haben, die sehr nah beieinander stehen. Es ist jedoch definitiv eine Tatsache dass Hybriden auf dem Markt sind, die in Bestachelung oder Aussehen stark von den mir bekannten Pflanzen abweichen können.

Wie bereits erwähnt ist Trichocereus Huanucoensis keine anerkannte Spezies und das aus gutem Grund, denn die Art steht Trichocereus Pachanoi sehr nahe. So nahe dass sich keine separate Beschreibung als Spezies aufrecht erhalten ließe. Trichocereus Huanucoensis ist damit dem Trichocereus Pallarensis sehr ähnlich,da diese „Spezies“ auch in den USA Verbreitet ist und wohl ebenfalls zu Trichocereus Pachanoi gehört.

Samen kaufen / Pflanzen kaufen: Trichocereus Huanucoensis ist als solcher sehr selten. Manchmal trifft man Pflanzen an, die als Trichocereus Pachanoi oder einfach SAN PEDRO gelabelt sind. Es ist jedoch wirklich schwierig bis unmöglich, die Art von bestimmten Varietäten von Trichocereus Pachanoi zu unterscheiden. Bei Pachanoi gibt es eigentlich keine anerkannten Varietäten, doch hat die Spezies eine unglaubliche Varietät und viele lokale Populationen sehen oft sehr eigen aus. Von den als Trichocereus Pachanoi gelabelten Pflanzen abgesehen, kenne ich zwei Züchter die Samen anbieten. Der Erste ist Sacred Succulents in Kalifornien, die einige sehr interessante Züchtungen mit Trichocereus Huanucoensis anbieten. Die Pflanzen wachsen sehr gesund heran und machen insgesamt einen genetisch gesunden Eindruck. Ein weiterer Züchter der mit der Art züchtet ist Miplant, der ebenfalls einige Züchtungen im Jahr durchführt, zum Beispiel mit Trichocereus bridgesii oder Trichocereus Macrogonus.

Zucht und Überwinterung von Trichocereus Huanucoensis: Die Zucht von Trichocereus Huanucoensis ist ähnlich unproblematisch wie die der anderen Trichocereus Spezien. Ich würde mich an die Vorgaben bei Trichocereus Pachanoi halten und hierzulande eine trockene Überwinterung bei 10° Celsius und guter Ventilation empfehlen. Trichocereus Huanucoensis is sicherlich in der Lage leichte Fröste zu ertragen. Ich würde jedoch keinesfalls empfehlen die Pflanzen unserem Winter auszusetzen, da sie das nicht überleben würden. Eine Überwinterung in einem Gewächshaus kann gut gehen, doch ich würde die Pflanzen eher drinnen überwintern. Eine Tiefsttemperatur gibt es nicht, da es nicht sehr viele Züchter gibt die die Pflanzen in der Sammlung haben. Ich würde aber mal vermuten dass rein theoretisch -5° celsius ertragen werden könnten und eine gute Richtline sind. Trotzdem können bereits leichte Fröste permanente Schäden anrichten, weshalb ich eigentlich nur davon abraten die Pflanzen unter 0 Grad zu überwintern. Die Frosttoleranz hängt auch immer von der Gesundheit der Pflanze ab.

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