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Trichocereus Puquiensis

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Trichocereus Puquiensis Rauh & Backeberg

Diese Spezies stammt von den beiden Freunden Rauh und Backeberg. Grob vereinfach handelt es sich dabei um eine Varietät von Trichocereus Cuzcoensis. Es ist bei San Pedro Kakteen durchaus unter gegebenen Umständen üblich, dass die Pflanzen an Steilhängen und kleinen Abfällen wachsen. Trichocereus Puqiensis ist was das Aussehen angeht kaum von anderen Trichocereus Peruvianus Exemplaren zu unterscheiden. Wenn man die Pflanzen in einer Sammlung antrifft würde man entweder von einem Trichocereus Peruvianus oder einem Trichocereus Cuzcoensis ausgehen. Anders als bei den meisten Pflanzen aus dem Formenkreis von Trichocereus Cuzcoensis, hat Trichocereus Puquiensis aber KEINE verdickte Stachelbasis. Außerdem hat die Art bis zu 10 Rippen, was für Trichocereus Cuzcoensis eher ungewöhnlich ist (obwohl es durchaus vorkommen kann). Die Stachellänge, insbesondere des langen Mittelstachels ist außerdem länger als die der meisten Tr. Cuzcoensis.

Beschreibung: Trichocereus Puquiensis kann eine Länge von bis zu 4 Metern erreichen und einen Durchmesser von 10-20 Zentimetern aufweisen. Rippen 7-11. Diese bis zu 2,5 cm hoch. Außerdem 1-2,5 freue Entfernung voneinander. Die Art hat KEINE Querfurche über den Areolen. Die Areolen sind rund und haben einen Durchmesser von 1 Zentimetern. Die Stacheln sind dunkelbraun. Es sind 8-10 Radialstacheln und 1-3 Mittelstacheln. Der längste Mittelstachel ist zumeist sehr lang & stechend aufgerichtet. Radialstacheln sind 1-2,5 Zentimeter lang und die Mittelstacheln erreichen eine Länge von 8-10 Zentimetern.

Blüte: Die Blüte von Trichocereus Puquiensis ist wie die der meisten Trichocereen weiß! Bis zu 20 cm Lang. Röhre 10 cm lang und mit Wollhaaren bewachsen. Die Farbe der Haare ist dunkelbraun bis schwarzgrau. Sepalen grün mit rotem Schimmer, Petalen Weiß. Die Blüten erscheinen seitlich am Pflanzenscheitel. Die Blüten riechen sehr angenehm. Die Blüte gleicht eher Trichocereus Pachanoi als Trichocereus Cuzcoensis. Friedrich Ritter glaubte, dass dies deshalb wäre weil beide Arten auf der pazifischen Andenseite wachsen würden während Tr. Cuzcoensis eher auf der atlantischen Andenseite zu finden sei. Ob das stimmt kann ich nicht sicher sagen. Die Pflanzen sind auf jeden Fall interessant, da sie aussehen wie ein Bindeglied zwischen Trichocereus Pachanoi und Trichocereus Cuzcoensis.

Vorkommen: Peru im Puquio Tal auf 3300 Metern Höhe. Department Ayacucho.

Samen und Pflanzen von Trichocereus Puquiensis kaufen: Die Art wurde unter anderem von Friedrich Ritter verkauft. Ritters Sammelnummer war FR155b, obwohl viele der aus Ritters Samen aufgezogenen Pflanzen inzwischen als solche wohl nicht mehr zu erkennen sind. Ich würde sagen, dass man bei vielrippigen San Pedros durchaus auch an Trichocereus Puquiensis denken sollte. Karel Knize bot/bietet Samen und Pflanzen von Trichocereus Puquiensis als KK1689 an. Als Standort-Angabe gab Knize in seiner Samenliste „Puquio, 2800 Meter“ an. Außerdem hatte Knize auch eine var. Puquiensis mit fünf Rippen (Im Gegensatz zu bis zu 11) auf seiner Liste. Ich habe die Art jedoch nicht mit 5 Rippen gesehen. Die Bilder die ich von Trichocereus Puquiensis kenne zeigen eine Pflanze mit 7-11 Rippen. Deswegen ist es möglich dass Knizes 5-rippiger Puquiensis eigentlich eine andere Pflanze ist. Ich möchte an dieser Stelle auch nur nochmal darauf hinweisen dass alle meine Bestellungen die ich bei Knize gemacht habe extrem chaotisch abgelaufen sind und ich entweder gar keine Samen oder nicht mehr keimfähige Samen bekommen habe. Deswegen würde ich es nicht nochmal riskieren wollen, dort irgendwas zu bestellen.

Bilder/Fotos von Trichocereus Puquiensis:

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Bei der hier gezeigten Pflanze handelt es sich um KK1689 von Karel Knize. Beim genaueren Hinsehen kann man Verdickungen an der Stachelbasis erkennen, was Friedrich Ritter bei seiner Beschreibung ausgeschlossen hatte.

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Hier sieht man deutlich, wieviele Rippen Trichocereus Puquiensis hat. Diese Pflanze ist sehr anders als das was Knize als KK1689 Puquiensis verkauft.

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Wie man sieht blüht Trichocereus Puquiensis seitlich aus dem Scheitel. Ob das auch auf KK1689 zutrifft kann ich noch nicht sagen.

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