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Trichocereus Scopulicola – Echinopsis Scopulicola

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Trichocereus Scopulicola – Echinopsis Scopulicola

Trichocereus Scopulicola wurde 1959 von Friedrich Ritter entdeckt und beschrieben. Die Art wächst an steinigen Gebirgshängen im Department Tarija in Bolivien auf 1000-1500 Metern Höhe. Der Typusort ist Tapecua in der Provinz O´Connor.

Beschreibung: Trichocereus Scopulicola ist ein aufrecht wachsender Säulenkaktus der selbst bei sehr großen Pflanzen nur sehr selten sprosst und stattdessen als einzelner Trieb eine Höhe von bis zu 4 Metern erreicht. Die Triebe sind 5-10 Zentimeter dick und haben eine dunkel-grüne, kernig marmorierte Epidermis. Die Pflanzen haben normalerweise zwischen 4-6 Rippen, die meisten Exemplare haben jedoch 5 Rippen.

Areolen: Die zumeist runden oder ovalen Areolen sind tief im Kaktus versunken und haben einen leichten, weiß-grauen Filz. Die Areolen sind ca. 1-3 Zentimeter voneinander entfernt.

Stacheln: Meistens nur sehr klein und schmächtig, wenn überhaupt vorhanden. Es gibt verschiedene Scopulicolas die einem Trichocereus Pachanoi sehr ähnlich sind und auch dessen Stachellänge erreichen können. Unter anderem ist dies bei dem Trichocereus Scopulicola FR991 der Fall, der als junge Pflanze meistens noch 0,2-1 Zentimeter lange Stacheln hat. Bei älteren Exemplaren ist dies oft nicht der Fall. Vor allem an sehr großen Exemplaren fehlen die Stacheln zum Teil ganz. Sämlinge haben oft 7-13 Stacheln mit einer Länge von 0,5-1 Zentimetern Länge.

Blüte: Trichocereus Scopulicola blüht wie die meisten anderen Trichocereus Spezien auch in weiß. Die Blüten entspringen dem Scheitel und erreichen eine Größe von bis zu 22 Zentimetern. Die Blüten sind sehr wohlriechend. Trichocereus Scopulicola ist ein nachtblühender Trichocereus, dessen Blüten aber manchmal noch bis in die Morgenstunden geöffnet bleiben. Die Blüten sind mit vielen schwarz-weißen Wollhaaren besetzt.

Frucht: Die Frucht ist grün und zwischen 4-6 Zentimeter groß. Rund und stark befeldert.

Zucht: Trichocereus Scopulicola ist sehr einfach zu züchten und ist vom Typ her den anderen, bolivianischen Trichocereen sehr ähnlich. Im Sommer kann er wöchentlich gegossen werden, solange die Temperaturen nicht plötzlich stark abfallen. Wenn man gießt, kann man ruhig reichleich Wasser geben, das die Pflanzen dann auch meistens mit gutem Wuchs belohnen. Als Minimum-Temperatur sollten die Temperaturen auch hier niemals deutlich unter -5° Celsius gehen, wobei das aber auch von der Gesundheit und Gewöhnung der Pflanze abhängt. Trichocereus Scopulicola ist Trichocereus Bridgesii sehr ähnlich und hat eine ähnliche Frosttoleranz. In Deutschland würde ich die Pflanzen aber nicht unter 10° Durchschnittstemperatur überwintern und die Erde sollte von Oktober bis Mai nicht gegossen werden. Auch sollte Frischluft und ein bißchen Licht eine Selbstverständlichkeit beim Überwintern sein, weil sonst Infektionen oder Vergailungen vorkommen können.

Aufzucht aus Samen: Trichocereus Scopulicola ist sehr einfach aus Samen aufzuziehen. Wichtig ist ein Substrat das schnell austrocknet, damit die Pflanzen nicht über längere Zeit feucht gehalten werden. Frischer Samen keimt zuverlässig und behält meist seine Keimfähigkeit für 5-10 Jahre. Die besten Ergebnisse erzielt man aber natürlich mit frischem Samen, der nicht älter als ein Jahr ist. Unter den richtigen Bedingungen wachsen die Sämlinge sehr schnell.

Trichocereus Scopulicola als Pfropfunterlage: Die Pflanzen eignen sich bestens als Pfropfunterlage, da sie recht kälteunempfindlich sind und auch für guten Wuchs des Pröpflinges sorgen. In Bolivien werden die Pflanzen außerdem auch als Naturzäune eingesetzt.

Samen & Pflanzen kaufen: Guter Samen von Trichocereus Scopulicola ist selten und meistens sind die Samen Abkömmlinge von Friedrich Ritters FR991. Die Keimfähigkeit schwankt je nach Alter der Samen und mit ein bißchen Glück bekommt man welche die eine hohe Keimfähigkeit haben. Dieses Jahr hat Köhres sehr gute Scopulicola Samen im Angebot, die extrem frisch waren und bei denen von sehr hoher Keimrate berichtet wurde. Abgesehen vom FR991 gibt es aber sehr wenige Typen von Trichocereus Scopulicola. Es wurden immer mal wieder Versuche gestartet weitere Populationen von Trichocereus Scopulicola zu finden, doch die Pflanzen sind leider in Natur sehr selten. Wer Samen von Trichocereus Scopulicola hat der nicht von einem FR991 stammt kann sich deshalb glücklich schätzen. Pflanzen tauchen immer mal wieder im Internet auf. Meistens auf ebay und meistens handelt es sich auch um den FR991 und andere Varietäten sind entweder sehr selten oder gibt es nicht. Zuchthybriden gibt es, zum Beispiel beim Züchter misplant.net, der jedes Jahr einige Kreuzungen mit Trichocereus Scopulicola unternimmt. Dieses Jahr zum Beispiel ein Scop mit einem rotblühenden Trichocereus Grandiflorus bei dem hoffentlich farbige Blüten dabei herauskommen werden.

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Copyright: Prier

Trichocereus Scopulicola Blüte 2

Trichocereus Scopulicola Blüte

Hier handelt es sich um eine Zuchtpflanze von Misplant.net

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