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Trichocereus Taquimbalensis

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Trichocereus Taquimbalensis

Trichocereus Taquimbalensis ist eine Art die häufig misidentifiziert wird, da sie zum Beispiel auch oft unter den Namen Trichocereus Werdermannianus von Samenhändlern angeboten wird. Dies führt dann wiederrum dazu, dass viele Pflanzen die aus diesem Saatgut gezogen worden sind, auch diesen Namen tragen. Trichocereus Taquimbalensis ist extrem variable und es gibt verschiedene Formen und Verwandte Arten. Zu diesen verwandten Arten möchte ich auch Backebergs Trichocereus Werdermannianus zählen, da er viele Züge von Taquimbalensis aufweist. Trichocereus Werdermannianus ist ein Baumähnlicher kaktus der viele Ähnlichkeiten zu Trichocereus Terscheckii aufweist. Bei näherer Betrachtung sieht man jedoch auch, dass die Pflanzen eindeutig dem Formenkreis um Trichocereus Taquimbalensis zuzordnen sind.
Trichocereus Taquimbalensis ist ein Säulenkaktus der sowohl säulig als auch verzweigt wachsen kann. Die Triebe können zwischen 2-3 Metern Hoch werden und haben starke, feste Stacheln. Besonders prägnant ist die leuchtend grüne Färbung der Epidermis, die meistens sehr eindeutig auf einen Trichocereus Taquimbalensis hinweist. Je nach Lokalität können die Pflanzen mal heller oder dunkleres Grün aufweisen. Die Form Trichocereus Culpinensis hat eine sehr leuchtend grübe Farbe.

Die Triebe erreichen einen Durchmesser von 10-20 Zentimeter.
Rippen: 8-10 Rippen mit Areolen die 1-2 Zentimeter voneinander entfernt sind. Die Areolen haben einen Durchmesser von 1-2 Zentimeter und sind meistens mit braunem oder weiß/beigen Filz bewachsen.
Stacheln: Trichocereus Taquimbalensis hat 9-13 Radndstacheln die an der Basis auch meistens verdickt sind. Die Farbe der Stacheln ist Braun bis Grau. Die Randstacheln sind 1-2,5 Zentimeter lang. Darüber hinaus gibt es meistens einen nach unten gerichteten Mittelstachel der bis zu 8 zentimeter lang sein kann.

Blüte: Trichocereus Taquimbalensis blüht wie fast alle anderen Trichocereen in weiß. Die Blüte erreicht dabei eine Größe von bis zu 24 Zentimetern. Die Blüten sind sehr wohlriechend, mit weißen oder schwarz/grauen Haaren bewachsen und schuppig. Die Sepalen sind braun (10-12 cm lang) und die Petalen sind weiß (10-12 cm lang). Trichocereus Taquimbalensis ist eine nachtblühende Art, deren Blüten jedoch noch bis zum Tage geöffnet bleiben. Außerdem ist die Art selbst-steril und benötigt einen Pollenspender zur Samenproduktion.

Frucht: Rund und kugelförmig, 6 Zentimeter Durchmesser und ebenso wie die Blüte behaart. Die Samen sind wie die der anderen Trichocereus spezies sehr klein und schwärzlich.

Vorkommen: Bolivien. Typusort bei Taquimbala. Bei Tacaquira wächst eine Varietät mit sehr kräuseligen Stacheln, die auch als Trichocereus Tacaquirensis bekannt ist. Es besteht jedoch eine große Ähnlichkeit, die besonders bei jungen Exemplaren deutlich wird.

Varietäten und Synonyme: Trichocereus Taquimbalensis var. Wilkae (die große Ähnlichkeit zu Trichocereus Tacaquirensis aufweist), Trichocereus Tacaquirensis, Echinopsis taquimbalensis, Trichocereus Culpinensis,

Zucht, Überwinterung und Aufzucht aus Samen: Trichocereus Taquimbalensis ist ebenfalls die anderen Bolivianischen Trichos ein sehr zäher Kaktus ich würde die Kältetoleranz jedoch nicht ans Limit pushen wollen und als Tiefsttemperatur -5° celsius angeben. Wie aber bereits in anderen Beschreibungen erwähnt, sollte man den Kaktus nicht unter 10 Grad Durchschnittstemperatur halten. Tiefere Temperaturen werden zwar mitunter gut verkraftet, doch man weiß nie wie eine Pflanze reagiert. Vor allem Neuzugänge die bisher nur warm gehalten wurden, sind sehr empfindlich und sollten warm überwintert und langsam an die Überwinterung bei 10° gewöhnt werden. Trotzdem ist das eine gute Temperatur um normal gezogene Pflanzen in einem hellen und gut belüfteten Raum zu überwintern. Achten Sie jedoch darauf dass die Pflanze trocken steht. Zwischen Oktober und April oder Mai sollte nicht gegossen werden.

Aufzucht aus Samen + Bezugsquellen für Samen oder lebende Pflanzen:
Aufzucht aus Samen ist problemlos möglich, wenn man denn einen guten Samenlieferanten bekommt. Karel Knize bietet manchmal den als Trichocereus Culpinensis bekannten Taquimbalensis an. Die Keimfähigkeit ist jedoch stark schwankend. Auch bekommt man einen Trichocereus Werdermannianus, der auf jeden Fall ein Verwandschaftsverhältnis zu Trichocereus Taquimbalensis aufweist. Auf ebay tauchen ständig Pflanzen von Trichocereus Taquimbalensis auf, die jedoch meistens nicht als solche gekennzeichnet sind. Auch die Variante die man als Trichocereus Werdermannianus bezeichnet ist öfter zu haben. Die Pflanzen haben eine sehr prägnante, dunkel grün bis fast schon bläulich gefärbte Epidermis und die Stacheln weisen meistens leichte Rottöne auf. Ich werde die Pflanze auch nocheinmal gesondert beschreiben, doch wollte sie auch unbedingt hier anmerken.

Hybriden: Es gibt auch Naturhybriden und lokale Mischformen. Mir sind Hybriden mit zb. Oreocereus Maximus oder Kakteen aus dem Formenkreis um Trichocereus Tarijensis bekannt.

Hier sind ein paar Bilder einer sehr typischen Jungpflanze. Weitere Bilder werden folgen:

Trichocereus-Taquimbalensis-Epidermis

Beachten Sie die hellgrüne, kernig marmorierte Epidermis.

Trichocereus-Taquimbalensis JungpflanzeEbenfalls gut zu erkennen ist die geschwollene Stachelbasis!

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