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Trichocereus Terscheckii / Echinopsis Terscheckii

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Trichocereus Terscheckii / Echinopsis Terscheckii

Trichocereus Terscheckii ist eine Pflanze die bei Taxonomen aufgrund ihrer vielen Formen schon immer vor Vorausforderungen gestellt hat. Es gibt Unzählige Varianten und Formen von Trichocereus Terscheckii. Und dabei sind noch nicht einmal die vielen Zwischenformen zwischen Terscheckii und Trichocereus Atacamensis, Trichocereus Pasacana oder Trichocereus Validus mitgezählt. Grundsätzlich ist die Beschreibung von Trichocereus Terscheckii sehr eindeutig und es ist nicht schwer Pflanzen aus diesem Komplex zu erkennen. Die Tatsache dass es sich jedoch um sehr variable Pflanzen handelt, führt dazu dass viele Varietäten und Formen als eigenständige Spezien beschrieben wurden. So ist zum Beispiel Trichocereus Validus eine Unterart bzw. Varietät von Trichocereus Terscheckii, die von Samen-Sammlern wahrscheinlich auch als Trichocereus Terscheckii angesprochen werden würden. Auch sind große Teile der als Trichocereus Atacamensis und Trichocereus Pasacana bezeichneten Pflanzen im weiteren Sinne betrachtet Varietäten einer sehr variable Spezies die mit allen möglichen Pflanzen in der direkten Nachbarschaft Naturhybriden „erschaffen“ hat. Es ist auch mit Sicherheit absolut unmöglich die Verwandschaftsverhältnisse der Art und ihrer Subspezien 100%ig zu entschlusseln, wenn keine DNA Untersuchungen gemacht werden. Wahrscheinlich sind die Vorkommen des Trichocereus Atacamensis in Argentinien auch frühere und bastardisierte Anpflanzungen von Trichocereus Terscheckii. Die nächsten Jahre und entsprechende DNA Untersuchungen werden hoffentlich weitere Klarheit über die Artenvielfalt von Trichocereus Terscheckii schaffen.
Wie bei allen Pflanzen dieses Komplexes, sind die Jungform und die schließliche Erwachsenenform von Trichocereus Terscheckii grundverschieden.
Verbreitung: Tarijensis in Bolivien, weite Bereiche von Argentinien, hauptsächlich in den Anden vorkommend.

Der Name Trichocereus Terscheckii wurde von Britton & Rose auf einen im Andenraum vorkommenden Trichocereus bezogen, der in Jujuy, Salta sowie in Bolivien (Department Tarija). Eine frühere Beschreibung einer Pflanze namens Cereus Terscheckii ist jedoch im Vergleich zur von Britton & Rose interpretierten Spezies nicht deutlich gegenüberstellbar, da bei dieser ersten Beschreibung wichtige Daten wie zum Beispiel Blüte und Vorkommen nicht oder nur fehlerhaft angegeben waren. Deswegen ist die spätere Beschreibung als Trichocereus Terscheckii von Britton & Rose ausschlaggebend. Außer den bereits vorgenannten Lokalitäten kommt die Art auch in den südlicheren Gegend zwischen Salta und Rioja vor. Die dortige, lokale Varietät war ursprünglich als Trichocereus Terscheckiioides bekannt, wurde jedoch inzwischen als Synonym bzw. als eine Form zu Trichocereus Terscheckii gestellt. Als Typusort für Trichocereus Terscheckii könnte man Salta annehmen, da dort sehr typische Exemplare wachsen.

Beschreibung: Trichocereus Terscheckii ist ein baumähnlicher, zuerst säulig und später dann verzweigend wachsender kaktus der eine Höhe von bis zu 10-14 Meter erreicht. Der maxmimal mögliche Durchmesser geht von 30-60 Zentimeter.

Rippen: 7-14, die eine Höhe von maximal 5 Zentimetern erreichen. Die Areolen haben einen durchschnittlichen Durchmesser von 1-2 Zentimetern und sie bis zu 3,5 Zentimeter entfernt von einander.
Stacheln: Trichocereus Terscheckii hat 7-14 Stacheln, die sehr fein sind und eine Länge von gut 10 Zentimetern erreichen können. Die Stacheln sind fein und besonders bei älteren Exemplaren im Bereich des Scheitels oft fehlend.

Blüte: Die Blüte von Trichocereus Terscheckii ist zwischen 15-22 Zentimeter groß. Die Petalen sind zwischen 5-10 Zentimeter lang und haben sind am Ende abgespitzt zulaufend. Die Röhre ist auffällig geschuppt. Die Blüte ist außerdem leicht behaart (bräunlich).

Trichocereus Terscheckii var. Montanus
Es gibt auch eine Varietät var. Montanus, die säulenförmiger wachsen soll und nicht so verzweigend ist, wie dies vom Typ bekannt ist. Diese Varietät ist jedoch auch in die Großspezies Trichocereus Terscheckii miteingeflossen.

Samen oder Pflanzen kaufen: Es gibt sehr gute Möglichkeiten sich Samen oder lebende Stecklinge von Trichocereus Terscheckii zu besorgen. Einige Samenhändler, inklusive Köhres und Kakteen Haage, bieten die Art an. Wie die Keimrate ist, kann ich jedoch nicht sagen und es ist auch hier möglich dass sich überalterter Samen auf dem Markt befindet. Da es sehr viele Sämlinge auf ebay gibt die von Köhres Saatgut gezogen wurden, würde ich jetzt spontan einfach mal tippen dass bei deren Samen mit keimfähigem Samen zu rechnen ist. Aber ich habe selbst noch keine gekauft. Auch der im Ausland befindliche Händler Succeed hat eine große Auswahl an Samen. Außerdem bietet ein befreundeter Züchter auf seiner Seite sanpedrocactuses.com einige Kreuzungen von Trichocereus Terscheckii mit anderen Arten an, was sehr interessant sein könnte.

Zucht & Keimung von Samen: Trichocereus Terscheckii ist eigentlich sehr einfach aus Samen großzuziehen. Die Pflanzen erfordern aber einen gehörigen Platzbedarf, da sie sich zu riesigen Säulenkakteen entwickeln wenn sie älter sind. Deswegen würde ich die Spezies höchstens empfehlen wenn man die Möglichkeit hat sie ganzjährig im beheizten Gewächshaus zu halten oder eben in Ländern wie den warmen Teil der USA (Kalifornien) oder Australien wohnt, wo man die Kakteen im Garten auspflanzen kann. Ansonsten schleppt man sich jedes Jahr halb tot. Der Samen erfordet keine zusätzliche Behandlung und kann einfach auf das Aussaatmedium gesprenkelt werden. Die Samen benötigen Licht um zu keimen und dürfen keinesfalls mit Erde bedeckt sein.

Frost Toleranz und Überwinterung: Trichocereus Terscheckii ist sehr winterhart, da in den Angen-Gebieten oft ein sehr raues Klima herscht. Man sollte jedoch dafür sorgen dass die Pflanzen einen Regenschutz haben und auf keinen Fall sollte die Temperatur tiefer als -5° bis -7° Celsius gehen, da sonst schwere Schäden bis hin zum Absterben der Pflanze eintreten können. Auch sollte die Pflanze so trocken wie möglich sein sobald es kalt wird. Obwohl die Kakteen kakteen durchaus mal kurze Nachtfröste bis hin zu der vorgenannten Temperatur aushalten könnten, sollte man das auf keinen Fall probieren. Eine Durschnittstemperatur von 10° Celsius ist empfehlenswert im Winter. Trichocereus Terscheckii wird dann von Oktober bis April nicht gegossen. Das Winterquartier sollte hell und gut belüftet sein um Schimmel und sonstige Fäule vorzubeugen.

Trichocereus_terscheckiioidesBild: Pangopaso

Trichocereus_terscheckii_Foto

Bild: Peter A. Mansfeld

Trichocereus-Terscheckii-Zwischenform

Eine der zahlreichen Zwischenformen.

Trichocereus Terscheckii Prier

Copyright: Prier

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